Würdiger Saisonabschluss beim Doppel-Heimspiel
Dass es beim letzten Spiel in der Regionalliga Nord-West für die 1. Mannschaft, sowie in der Bezirksliga West für die 2. Mannschaft des SC Höchstadt um mehr ging als nur ums Gewinnen, hatte sich an den vorherigen Spieltagen herauskristallisiert. Um einen drohenden Abstieg zu verhindern, musste insbesondere die „Zweite“ gegen den TSV Tettau 1 dringend punkten, doch auch die „Erste“ war darauf angewiesen, gegen den SK Mömbris 1 den Sieg davonzutragen.
Beiden Mannschaften gelang die Mission „Klassenerhalt“ bei einem Doppel-Heimspiel in der Ritter-von-Spix-Mittelschule, hinterher wurde noch gemeinsam der Saisonabschluss in trauter Runde gefeiert.
Für die 1. Mannschaft war Sebastian Dietze als Verstärkung an Brett 3 extra aus dem Saarland angereist. Der Aufwand lohnte sich, denn die Höchstadter schlugen den SK Mömbris mit 5,5 Punkten. An den Brettern 2, 3, 6 und 7 entschieden Peter Seidel, Sebastian Dietze, Tobias Schwarzmann und Andreas Kellmann die Partien für sich. Vorsitzender des SC Höchstadt, Christian Koch, errang ein Remis an Brett 4 gegen Marius Böhl. Für Koch stand nach dieser Partie fest, dass es ihm nach einer Auswertung der Saison 25/26 zum Ersten Mal gelingen sollte, die 2000-DWZ-Marke zu knacken – wir gratulieren! An Brett 1 remisierte auch Steffi Arnhold, die in dieser Saison eine starke Performance hinlegte und jeden Spieltag mit „von der Partie“ war.

In einem Duell am unteren Ende der Rangliste in der Bezirksliga West konnte die 2. Mannschaft des SC Höchstadt gegen den TSV Tettau 1 mehr als überzeugen. Sechs Siege, ein Remis und eine kampflos gewonnene Partie zeigten, dass das Verbleiben in der Bezirksliga den Höchstadtern ein ernsthaftes Anliegen war. Hierzu bestehen nach diesem Sieg auch berechtigte Hoffnungen – abhängig davon, wie in den oberen Ligen gespielt wird und wie viele Auf- und Absteiger es letztendlich geben wird. Wie auch in der vorigen Saison 24/25 schloss die „Zweite“ den Spielbetrieb noch einmal stark und entschlossen ab und Mannschaftsführer Norman Bauschke sinnierte: „Warum nicht gleich so?“.
Bericht: TS, NB
Bilder: div., SD
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